Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Maximilian Kolbe

Ein polnischer Franziskaner-Konventual, Priester und Missionar, Märtyrer der Nächstenliebe, der sich freiwillig in Auschwitz anstelle eines Familienvaters opferte.

Porträt — Maximilian Kolbe

Maximilian Kolbe, geboren als Rajmund Kolbe am 8. Januar 1894 in Zduńska Wola in Polen, ist ein Franziskaner-Konventual, Priester und Missionar. Tief der Jungfrau Maria ergeben, gründete er 1917 die Militia Immaculatae, um die Weihe an Maria zu fördern. Er ist auch ein Pionier der Evangelisierung durch die Medien, indem er die gedruckte Presse und das Radio nutzte, um die christliche Botschaft in Polen und Japan zu verbreiten, wo er eine Gemeinschaft gründete. 1941, als Polen von Nazideutschland besetzt war, wurde er von der Gestapo verhaftet und in Auschwitz inhaftiert. Als Zeuge der Schrecken des Lagers opferte er freiwillig sein Leben, um einen Mithäftling, Franciszek Gajowniczek, zu retten, der als Vergeltung für eine Flucht zum Hungertod verurteilt worden war. Nach zwei Wochen ohne Nahrung und Wasser wurde er schließlich am 14. August 1941 durch eine Phenolinjektion getötet. Sein heldenhaftes Opfer, motiviert durch brüderliche Liebe und einen unerschütterlichen Glauben, machte ihn zu einem Symbol des christlichen Heldentums. Er wurde 1982 von Papst Johannes Paul II. als Märtyrer der Nächstenliebe heiliggesprochen.

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Quellen

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