Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Paschalis Baylón

Ein des Lesens unkundiger Hirt und späterer Laienbruder, der sich selbst lesen beibrachte, um beten zu können, was er glaubte.

Porträt — Paschalis Baylón
Wikimedia Commons, domaine public — José Agustín Arrieta, « San Pascual Bailón »

Sohn aragonesischer Bauern, hütete er von sieben bis vierundzwanzig Jahren Herden und brachte sich selbst das Lesen bei, ein Buch in der Hand hinter seinem Vieh. 1564 als Laienbruder bei den unbeschuhten Franziskanern eingetreten, blieb er zeitlebens Pförtner, Koch oder Sammler und lehnte das Priestertum ab. Einmal mit einem Auftrag zum Generalminister nach Frankreich gesandt, durchquerte er ein Land mitten in den Religionskriegen und wurde unterwegs von Hugenotten gesteinigt, ohne das Leben zu lassen. Bekannt machte ihn seine Verehrung der Eucharistie: er verbrachte die Nächte vor dem Tabernakel, und man berichtet, er sei mehrmals bis zum Morgen im Schnee des Hofes kniend im Gebet geblieben. Leo XIII. erklärte ihn 1897 zum Patron der eucharistischen Kongresse. Er starb 1592 in Vila-real, an einem Pfingstsonntag, während der Messe.

Patronat

Erkennen

Franziskanerbruder, vor einer in der Luft erscheinenden Monstranz kniend; bisweilen ein Hirtenstab zu seinen Füßen.

Orte

Geburt
Torrehermosa, Aragon
Tod
Vila-real, Valence

Quellen

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