Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Eligius von Noyon

Goldschmied des Königs und später Bischof, bis heute Patron aller Metallhandwerker.

Porträt — Eligius von Noyon
Wikimedia Commons, domaine public, Niklaus Manuel, « Saint Éloi dans son atelier », 1515

Um 588 in Chaptelat bei Limoges in einer gallo-römischen Familie geboren, erlernte er die Goldschmiedekunst und das Münzprägen. Sein Können fiel bei Hofe auf: Chlothar II. bestellte einen goldenen Thron und erhielt aus dem Gold, das für einen reichte, zwei Sitze — was dem Handwerker das Amt des königlichen Münzmeisters eintrug; Münzen mit seiner Signatur sind erhalten. Dagobert I. machte ihn zum Schatzmeister und Berater; sein Vermögen verwandte er darauf, Sklaven auf den Märkten freizukaufen und Klöster zu gründen, in Solignac und dann in Paris. Nach dem Tod des Königs verließ er den Hof, wurde zum Priester geweiht und 641 Bischof von Noyon und Tournai. Die letzten zwanzig Jahre seines Lebens galten der Missionierung Flanderns und Frieslands, die damals noch weithin heidnisch waren. Er starb am 1. Dezember 660 in Noyon. Das Andenken an den Goldschmied überlebte das an den Bischof: Schmiede, Hufschmiede, Schlosser, Uhrmacher und Sattler nahmen ihn zum Patron, und die Metallzünfte trugen sein Fest bis in unsere Tage.

Patronat

Erkennen

Als Bischof mit Stab dargestellt, doch begleitet von Amboss, Hammer oder Zange; bisweilen hält er das Bein eines Pferdes, das er abgenommen haben soll, um es bequemer zu beschlagen, ehe er es wieder ansetzte.

Bauernregeln des Tages — 1 Dezember

Orte

Geburt
Chaptelat, Limousin
Tod
Noyon, Picardie

Quellen

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