Vater der Mönche und ägyptischer Eremit, gilt er als der Gründer des christlichen Mönchtums und das Vorbild der Anachoreten.
Der heilige Antonius der Große ist eine emblematische Figur des christlichen Mönchtums, geboren um 251 in Ägypten. Nachdem er das Evangelium gehört hatte, verkaufte er all seinen Besitz und zog sich in die Wüste zurück, um ein Leben der Askese und des intensiven Gebets zu führen. Er wurde von zahlreichen dämonischen Versuchungen heimgesucht, seinen berühmten „Versuchungen des heiligen Antonius“, aber seine Beharrlichkeit und sein unerschütterlicher Glaube machten ihn zu einem Vorbild der Heiligkeit und des geistlichen Widerstands. Obwohl er als Eremit lebte, zog sein Ruf der Weisheit und Heiligkeit viele Jünger an und bildete die ersten klösterlichen Gemeinschaften, was ihn zum „Vater der Mönche“ machte. Seine Biographie, geschrieben vom heiligen Athanasius von Alexandria, hatte einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des östlichen und westlichen Mönchtums.