Eine französische katholische Heimsuchungsschwester und Mystikerin, die die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu, wie sie heute bekannt ist, förderte.
Margareta Maria Alacoque (1647-1690) ist eine Nonne des Ordens der Heimsuchung Mariens, bekannt für ihre Visionen von Jesus Christus und ihre Mission, die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu zu fördern. Geboren in Verosvres in Burgund, trat sie 1671 in das Heimsuchungskloster von Paray-le-Monial ein. Dort soll sie mehrere Offenbarungen von Christus erhalten haben, der sie bat, die Verehrung seines Heiligsten Herzens als Sühne für die Beleidigungen zu etablieren und zu verbreiten. Diese Offenbarungen legten den Grundstein für die heutigen Praktiken dieser Verehrung, einschließlich der Praxis der ersten Freitage des Monats und der Heiligen Stunde. Sie ist eine zentrale Figur der modernen katholischen Spiritualität bezüglich des Heiligsten Herzens und wurde 1920 von Papst Benedikt XV. heiliggesprochen.