Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Louis-Marie Grignion de Montfort

Ein französischer römisch-katholischer Priester und Beichtvater. Er war zu seiner Zeit als Prediger bekannt und wurde von Papst Clemens XI. zum apostolischen Missionar ernannt.

Porträt — Louis-Marie Grignion de Montfort

Am 31. Januar 1673 in Montfort-sur-Meu in der Bretagne geboren, studierte Louis-Marie Grignion in Paris und wurde 1700 zum Priester geweiht. Er lehnte eine Pfarrlaufbahn ab und wählte die Wanderpredigt im Westen Frankreichs, wo er zu den Armen auf dem Land sprach; seine schroffen Methoden trugen ihm die Feindschaft mehrerer Bischöfe ein, die ihm ihre Diözesen verboten. 1706 reiste er nach Rom, wo Klemens XI. seine Berufung bestätigte und ihn zum apostolischen Missionar ernannte. Gemeinsam mit Marie-Louise Trichet gründete er die Töchter der Weisheit, die sich den Kranken und Armen widmeten, später die Gesellschaft Mariens, die Montfortaner. Seine Schriften, vor allem die Abhandlung über die wahre Marienverehrung — bis zu ihrer Entdeckung 1842 verschollen — und Das Geheimnis Mariens, prägten die marianische Frömmigkeit nachhaltig: Johannes Paul II. entnahm ihnen seinen Wahlspruch Totus tuus. Erschöpft von sechzehn Missionsjahren starb er am 28. April 1716 in Saint-Laurent-sur-Sèvre im Alter von dreiundvierzig Jahren. Pius XII. sprach ihn 1947 heilig.

Patronat

Orte

Geburt
Montfort-sur-Meu
Tod
Saint-Laurent-sur-Sèvre

Quellen

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