Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Gertrud von Helfta

Eine deutsche Benediktinerin, Mystikerin und Theologin. Sie ist eine herausragende Figur der christlichen Mystik und ihre Schriften hatten großen Einfluss.

Porträt — Gertrud von Helfta

Gertrud von Helfta, auch bekannt als Gertrud die Große, war eine deutsche Zisterzienser-Benediktinerin und Mystikerin des 13. Jahrhunderts. Sehr jung (etwa 5 Jahre alt) in das Kloster Helfta aufgenommen, einem Zentrum weiblicher Mystik, erhielt sie dort eine umfassende Ausbildung. Zunächst in profanen literarischen und theologischen Studien versiert, erlebte sie 1281 eine tiefe spirituelle Bekehrung. Von da an widmete sie sich ganz dem kontemplativen Leben, dem Gebet und der mystischen Erfahrung. Ihre Visionen und Offenbarungen des Heiligsten Herzens Jesu, die sie in ihrem Hauptwerk „Der Herold der göttlichen Liebe“ (Legatus divinæ pietatis) aufzeichnete, machen sie zu einer der Hauptfiguren der Herz-Jesu-Verehrung und der rheinischen Mystik. Ihre Schriften zeichnen sich durch eine tiefe Spiritualität, eine reiche Theologie und eine poetische Sprache aus und beeinflussten viele Mystiker und Theologen nach ihr. Sie wurde 1740 von Benedikt XIV. implizit heiliggesprochen und ihr Fest wird am 16. November gefeiert.

Patronat

Quellen

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