Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Margareta von Antiochien

Eine jungfräuliche Märtyrerin aus Antiochien. Ihre Legende enthält eine Begegnung mit einem Drachen, was sie zu einer Schutzpatronin der Geburt macht.

Porträt — Margareta von Antiochien

Die heilige Margareta von Antiochien, auch bekannt als Marina, war eine jungfräuliche Märtyrerin des 4. Jahrhunderts. Als Tochter eines heidnischen Priesters aus Antiochien in Pisidien bekehrte sie sich zum Christentum. Ihre Schönheit erregte die Aufmerksamkeit des Präfekten Olybrius, der versuchte, sie zur Heirat und zum Verzicht auf ihren Glauben zu zwingen. Als sie sich weigerte, wurde sie schrecklichen Folterungen unterzogen. Die Legende ihres Lebens, obwohl weitgehend apokryph, ist sehr verbreitet und erzählt, dass sie von einem Drachen (oder einem Dämon in dieser Form) verschlungen wurde und unversehrt wieder herauskam, wodurch das Tier platzte. Diese Ikonographie ist der Ursprung ihres Patronats für schwangere Frauen und bei Geburten. Ihr Kult war im Mittelalter, besonders im Westen, immens populär, und sie war eine der vierzehn Nothelferinnen. Ihr Fest wird am 20. Juli gefeiert, obwohl ihr Kult nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil aufgrund des unhistorischen Charakters ihrer „Akten“ reduziert wurde.

Patronat

Erkennen

An dem Drachen erkennbar, den sie in Ketten hält, bei Nierenschmerzen und Geburten angerufen

Bauernregeln des Tages — 20 Juli

Quellen

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