Ein italienischer Priester, Erzieher und Schriftsteller, der sein Leben der Verbesserung und Erziehung von Straßenkindern, jugendlichen Straftätern und anderen benachteiligten Jugendlichen widmete.
Giovanni Melchiorre Bosco, besser bekannt als Don Bosco, war ein piemontesischer Priester, Erzieher und Gründer der Gesellschaft des heiligen Franz von Sales (Salesianer) und des Instituts der Töchter Mariä, Hilfe der Christen. Er wurde 1815 in Castelnuovo d'Asti im Königreich Sardinien (heute Italien) geboren. 1841 zum Priester geweiht, widmete er sich ganz der Erziehung und Evangelisierung armer und verlassener Jugendlicher, insbesondere in Turin, wo die Industrialisierung viele soziale Herausforderungen geschaffen hatte. Er entwickelte eine Erziehungsmethode, die auf Vernunft, Religion und Zuneigung (das „Präventivsystem“) basierte und darauf abzielte, „gute Christen und ehrliche Bürger“ zu formen. Zu seinen Werken gehörten Oratorien, Berufsschulen, Internate und Verlage. Er wurde 1934 von Papst Pius XI. heiliggesprochen. Sein erzieherisches und pastorales Erbe ist immens und inspiriert weiterhin die Salesianer und viele andere Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt.