Mutter des Remigius von Reims, bekannt durch das, was ihr Sohn wurde.
Gattin des Emilius, Grafen von Laon, ist sie die Mutter des Remigius, jenes Bischofs, der Chlodwig taufen sollte. Sie gilt auch als Mutter des Agricola und des Principius, zwölften Bischofs von Soissons. Das ist ungefähr alles, was die Quellen zu behaupten erlauben. Das Übrige ist eine Geburtslegende: ein blinder Einsiedler namens Montanus soll der schon betagten Celina angekündigt haben, sie werde einen Sohn gebären, der sein Volk befreie, und sie gebeten haben, ihm Milch ihrer Brust zu schicken, um das Augenlicht wiederzuerlangen — was geschah. Der Bericht stammt frühestens aus dem 6. Jahrhundert, geschrieben, als Remigius schon Nationalruhm war, und folgt einem bekannten biblischen Muster, dem der unfruchtbaren Mütter. Was er an Wahrem bewahren mag, ist eine christliche gallo-römische Familie des Laonnois, in der Bischöfe heranwuchsen. Sie wurde in Lavergny bei Laon bestattet, wo sie verehrt wird.
Betagte Frau im Schleier, ein Kind oder ein Fläschchen haltend; bisweilen neben einem blinden Greis.