Sieben Florentiner Tuchhändler, die gemeinsam die Stadt verließen und zu siebt einen Orden gründeten.
Sie waren sieben Angesehene aus Florenz, meist Tuchhändler und Mitglieder einer Marienbruderschaft, in einer von den Kämpfen der Guelfen und Ghibellinen zerrissenen Stadt. Um 1233 zogen sie sich vor die Mauern zurück, 1245 auf den Monte Senario, etwa zwanzig Kilometer nördlich, um dort als Einsiedler zu leben. Was sie fliehen wollten, brachte ihnen die Menge nach: Jünger kamen hinzu, und aus der Einsiedelei wurde ein Orden, die Diener Mariens, 1304 bestätigt. Das Besondere liegt in diesem Teilen — die Kirche hat nicht einen Stifter und sechs Gefährten behalten, sondern sieben Stifter, 1888 von Leo XIII. gemeinsam heiliggesprochen. Alexius Falconieri, der Einzige, dessen Name volkstümlich blieb, war der letzte Überlebende: er lehnte zeitlebens das Priestertum ab, da er sich unwürdig hielt, und starb um 1310, angeblich hundertjährig.
Sieben Ordensleute in schwarzem Habit, gemeinsam vor der Jungfrau kniend; oft vor Hügeln, den Monte Senario im Rücken.