Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Damasus I.

Ihm verdankt man den Auftrag zu einer lateinischen Bibel, deren Übersetzung tausend Jahre lang dienen sollte.

Porträt — Damasus I.
Wikimedia Commons, CC0 — gravure de Giovanni Battista Cavalieri, 1580

Wahrscheinlich hispanischer Herkunft, wurde er 366 nach einer blutigen Wahl zum Bischof von Rom gewählt: seine Anhänger und die seines Rivalen Ursinus kämpften in den Straßen und hinterließen über hundert Tote in einer Basilika. Sein achtzehnjähriges Pontifikat festigte dennoch die römische Stellung. Er bekämpfte den Arianismus und ließ 382 eine Synode halten, die das Verzeichnis der als Schrift anerkannten Bücher festlegte. Dort beauftragte er seinen Sekretär Hieronymus mit der Überarbeitung der lateinischen Bibelübersetzungen: daraus entstand die Vulgata, der maßgebliche Text des christlichen Westens für mehr als tausend Jahre. Auch ließ er die Märtyrergräber der Katakomben aufsuchen, freilegen und schmücken und dichtete ihre Inschriften in Versen — die damasianischen Epigramme, in einer für ihn entworfenen Schrift gemeißelt. Er starb 384. Sein Gedenktag ist der 11. Dezember.

Erkennen

Dargestellt als Papst mit aufgeschlagenem Buch, bisweilen neben einer eingemeißelten Inschrift, Anspielung auf die Grabschriften, die er für die Märtyrer verfasste.

Orte

Geburt
Idanha-a-Nova
Tod
Rome

Quellen

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