Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Paul Miki und Gefährten

Ein japanischer Jesuit, mit fünfundzwanzig anderen auf einem Hügel über Nagasaki gekreuzigt, predigte er von seinem Kreuz herab.

Porträt — Paul Miki und Gefährten
Wikimedia Commons, CC BY 3.0 — photographie d’Andreas Praefcke, statue de l’église Saint-Martin de Bamberg (2009)

Um 1564 in eine wohlhabende japanische Familie geboren, Sohn eines bekehrten Heerführers, trat er bei den Jesuiten ein und wurde Prediger, bekannt für seine Sprachbeherrschung und seine Kenntnis des Buddhismus, die er seinen Gegnern entgegenhielt. 1597 ließ der Reichsverweser Toyotomi Hideyoshi, beunruhigt über den fremden Einfluss, sechsundzwanzig Christen verhaften: sechs Franziskaner aus Europa und von den Philippinen, drei japanische Jesuiten, darunter Paul Miki, und siebzehn Laien, unter ihnen drei Kinder. Ihnen wurde je ein Ohr abgeschnitten, dann trieb man sie zu Fuß von Kyoto nach Nagasaki, rund achthundert Kilometer mitten im Winter, damit der Weg selbst als Warnung diene. Am 5. Februar 1597 band man sie auf dem Hügel Nishizaka an Kreuze und durchbohrte sie mit Lanzen. Zeugen berichten, Paul Miki habe von seinem Kreuz gepredigt und seinen Henkern vergeben. 1862 heiliggesprochen, werden sie am 6. Februar gefeiert.

Patronat

Erkennen

Dargestellt an ein Kreuz gebunden unter fünfundzwanzig anderen, im schwarzen Jesuitengewand, auf dem Hügel von Nagasaki.

Orte

Geburt
Osaka
Tod
Nagasaki

Quellen

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