Ein einflussreicher Bischof, Theologe und Dichter, Berater Karls des Großen und eine Hauptfigur der karolingischen Renaissance, bekannt für seine Rolle in der adoptionistischen Kontroverse.
Der heilige Paulinus von Aquileia (ca. 730er – 802) war einer der wichtigsten Intellektuellen seiner Zeit. In Italien geboren, wurde er am Hof Karls des Großen erzogen und wurde einer seiner wichtigsten Berater. Um 787 zum Patriarchen von Aquileia ernannt, spielte er eine entscheidende Rolle in den Konzilien von Regensburg (792) und Frankfurt (794) gegen die adoptionistische Häresie. Er ist auch der Verfasser mehrerer theologischer Abhandlungen, Gedichte und Hymnen. Sein Beitrag zur liturgischen und erzieherischen Reform unter Karl dem Großen war beträchtlich.