Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Maximus der Bekenner

Ein brillanter Mönch und Theologe aus Konstantinopel, dessen tiefgründige Schriften über die Christologie entscheidend für die Bekämpfung von Häresien waren. Er erlitt den Verlust seiner Zunge und seiner rechten Hand für seine Verteidigung der Orthodoxie.

Porträt — Maximus der Bekenner
Midjourney

Maximus der Bekenner (um 580 – 662) war ein führender byzantinischer Mönch, Theologe und Asket, dessen Werk und geistliches Martyrium einen entscheidenden Einfluss auf die christliche Theologie hatten. Wahrscheinlich in Konstantinopel in eine adlige Familie geboren, war er eine Zeit lang Sekretär von Kaiser Heraklius, bevor er eine weltliche Karriere aufgab, um Mönch zu werden. Er engagierte sich mit Inbrunst in der Verteidigung der Orthodoxie gegen die Häresie des Monotheletismus und Monoenergismus, die jeweils einen einzigen Willen oder eine einzige Energie in Christus behaupteten. Maximus vertrat die Ansicht, dass Christus zwei getrennte Willen und Energien besaß – göttlich und menschlich – in perfekter Harmonie, eine wesentliche Lehre, um die volle Menschlichkeit Jesu zu bekräftigen, ohne seine Göttlichkeit zu kompromittieren. Diese Position wurde schließlich vom Sechsten Ökumenischen Konzil (Konstantinopel III) im Jahr 681 nach seinem Tod bestätigt. Für seine unerschütterliche Verteidigung des Glaubens erlitt Maximus kaiserliche Verfolgung und wurde inhaftiert, gefoltert und verbannt. Ihm wurden die Zunge und die rechte Hand abgeschnitten, um ihn daran zu hindern, für die Orthodoxie zu sprechen oder zu schreiben. Er starb im Exil in Georgien. Sein Leben und seine Schriften machen ihn zu einem der größten Theologen des Ostens, einem Pfeiler der Christologie und einem Vorbild für das Bekenntnis des Glaubens.

Patronat

Orte

Geburt
Beit Fajjar
Tod
Tsagueri

Quellen

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