Codex Sanctorum Der Kodex der Heiligen
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Isidor der Bauer

Als bescheidener spanischer Bauer des 12. Jahrhunderts war er für seine große Frömmigkeit bekannt. Der Legende nach kamen Engel, um ihm bei seiner Arbeit auf den Feldern zu helfen, damit er beten konnte.

Porträt — Isidor der Bauer
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Der heilige Isidor der Bauer (geboren um 1070, gestorben 1130 in Madrid) war ein bescheidener kastilischer Landarbeiter, verheiratet mit der heiligen María de la Cabeza. Er verbrachte sein Leben im Dienst eines reichen Gutsbesitzers, Juan de Vargas, in der Nähe von Madrid. Sein Leben war von tiefer Frömmigkeit geprägt: Er begann seine Tage mit der Messe und dem Gebet und war bekannt für seine Nächstenliebe gegenüber den Armen und Tieren. Ihm werden mehrere Wunder zugeschrieben, von denen das berühmteste das ist, bei dem Engel sein Feld pflügten, während er betete, um die Zeit auszugleichen, die er in Andacht verbrachte. Es wird auch erzählt, dass er Nahrung für die Hungrigen vermehrte und eine Quelle entspringen ließ. Er wird für seinen einfachen Glauben und seinen Fleiß bei der Arbeit verehrt, da er die Arbeit als ein Mittel zur Verherrlichung Gottes betrachtete. Sein unversehrter Körper wird in der Stiftskirche San Isidro in Madrid aufbewahrt. Er wurde 1619 selig- und 1622 von Papst Gregor XV. heiliggesprochen.

Patronat

Orte

Geburt
Madrid
Tod
Madrid

Quellen

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