Einer der zwölf Apostel Jesu Christi, in den Schriften wenig erwähnt. Er wird traditionell mit dem Martyrium, oft durch Sägen, in Verbindung gebracht.
Der heilige Simon der Zelot ist einer der zwölf Apostel Jesu Christi. Er wird in den synoptischen Evangelien und in der Apostelgeschichte als „Simon der Kananäer“ oder „Simon der Zelot“ bezeichnet. Der Beiname „Zelot“ könnte entweder seine frühere Zugehörigkeit zur jüdischen Gruppe der Zeloten oder einfach eine Beschreibung seines glühenden Eifers für das göttliche Gesetz anzeigen. Nach Pfingsten variieren die Überlieferungen über seine evangelischen Missionen. Er soll in Ägypten, Nordafrika und dann in Persien gepredigt haben, oft in Begleitung des heiligen Judas Thaddäus. Die am weitesten verbreitete Überlieferung, insbesondere durch die Goldene Legende, berichtet, dass er in Persien gemartert wurde, manchmal durch Kreuzigung, aber häufiger, indem er in zwei Hälften zersägt wurde. Sein Fest wird im römischen liturgischen Kalender am 28. Oktober gemeinsam mit dem des heiligen Judas Thaddäus gefeiert.